Ausbildung für

Tier­ge­stütz­te Intervention

Aus­bil­dung für den Ein­satz in Schu­len, Kin­der­gär­ten & ande­ren sozia­len Einrichtungen

Sie möch­ten Ihren Hund mit in die Arbeit mit Men­schen ein­bin­den? Tiere öff­nen in der Arbeit mit Men­schen oft Türen oder Augen, die wir als Mensch nicht öff­nen konn­ten. Gera­de in der Arbeit der Tier­ge­stütz­ten Inter­ven­ti­on dür­fen wir dies fast täg­lich beobachten.

„Die Hunde zau­bern uns ein Lächeln auf die Lip­pen, wenn sie in der Kita sind. Ärger und Stress sind vergessen.“

Das Mit­ein­an­der im Ein­satz for­dert ein gro­ßes Ver­trau­en auf bei­den Sei­ten und die Fähig­keit, klar kom­mu­ni­zie­ren zu kön­nen. Bei­des stär­ken wir in unse­rer Aus­bil­dung und bauen es ste­tig wei­ter auf. Schon allein die Gewiss­heit, von sei­nem Men­schen zuneh­mend bes­ser ver­stan­den und in sei­ner Kom­mu­ni­ka­ti­on ernst genom­men zu wer­den, ver­än­dert für die meis­ten Hunde alles. Der Aspekt „ich sehe dich“, ist nicht nur eine wich­ti­ge Basis in der Arbeit mit Men­schen, son­dern auch mit Hunden. 

Mög­li­che Ein­satz­ge­bie­te kön­nen u.a. sein:

  • Schu­le
  • Kin­der­gar­ten
  • Pra­xis (Phy­sio­the­ra­pie, Psychotherapie)
  • Pfle­ge­ein­rich­tun­gen

Wie wir ausbilden

Ein gro­ßer Fokus unse­rer Aus­bil­dung liegt auf dem Beob­ach­ten des Ver­hal­tens der Hunde – damit wir in der Lage sind, die Infor­ma­tio­nen unse­res Hun­des erken­nen und ihn ver­ste­hen zu können.


Damit Mensch und Hund ver­läss­lich mit­ein­an­der arbei­ten kön­nen, braucht es ein geüb­tes Auge und die Bereit­schaft zu ler­nen, alte Über­zeu­gun­gen los­zu­las­sen und sich auf den Hund und seine Mög­lich­kei­ten und Gren­zen einzulassen.


Wie wir Men­schen auch, bringt jeder Hund seine Vor­lie­ben, Abnei­gun­gen und seine per­sön­li­chen Stär­ken und Schwä­chen mit in die Arbeit ein. Hier liegt es an sei­nem Men­schen, beob­ach­ten zu kön­nen, wann Unter­stüt­zung, Moti­va­ti­on oder gar Schutz und Rück­zug ange­sagt ist.

Vor­aus­set­zun­gen

Um eine grund­sätz­li­che Eig­nung des Hun­des für den Ein­satz in der Tier­ge­stütz­ten Inter­ven­ti­on fest­stel­len zu kön­nen, wird das Ver­hal­ten des Hun­des im Zusam­men­spiel mit sei­nem Men­schen in ver­schie­de­nen Situa­tio­nen beobachtet.


Bei unse­rem Eig­nungs­test erwar­ten wir kei­nen per­fek­ten Grund­ge­hor­sam, viel­mehr dient er der Beur­tei­lung der fol­gen­den Aspek­te. Unab­hän­gig von unse­rem Eig­nungs­test benö­ti­gen alle teil­neh­men­den Hunde eine bestan­de­ne Begleit­hun­de­prü­fung oder unse­re haus­ei­ge­ne AST II – Prüfung.

Basic-Aus­bil­dung zum Mensch-Hund-Team 

Die Basic-Aus­bil­dung zum Mensch-Hund-Team im Rah­men der Tier­ge­stütz­ten Inter­ven­ti­on dau­ert ca. sechs Mona­te. Sie beinhal­tet unter ande­rem zehn Semi­nar­ta­ge mit abwechs­lungs­rei­chen prak­ti­schen und theo­re­ti­schen Inhal­ten. Abge­schlos­sen wird die Aus­bil­dung durch ein Prü­fungs­wo­chen­en­de mit theo­re­ti­schen und prak­ti­schen arbeits­platz­be­zo­ge­nen Ele­men­ten. Der Aus­bil­dung geht der Eig­nungs­test voraus.

 

Die The­men­fel­der unse­rer Aus­bil­dung sind u.a. Mög­lich­kei­ten und Gren­zen der TGI, Kind und Hund, Lern­ver­hal­ten und Erste Hilfe am Hund. Allen Ele­men­ten liegt stets die men­ta­le und kör­per­li­che Gesund­heit des Hun­des aber auch sei­nes Umfelds zugrun­de. Die hygie­ni­schen Richt­li­ni­en geben vor, dass gebarf­te Hunde lei­der nicht am Pro­gramm teil­neh­men können.

Sozia­le Kom­mu­ni­ka­ti­on & Kör­per­spra­che des Hun­des als Basis der Ausbildung.

Die sozia­le Kom­mu­ni­ka­ti­on & Kör­per­spra­che des Hun­des bil­det die Basis unse­rer Aus­bil­dung. Nur wer sei­nen Hund in allen Situa­tio­nen sicher lesen und ein­schät­zen kann, hat einen siche­ren Part­ner in allen Lebens­la­gen an sei­ner Seite.

 

In den ver­gan­ge­nen 20 Jah­ren haben wir die wich­tigs­ten Ele­men­te für die erfolg­rei­che Aus­bil­dung eines Schul-/Kita-/The­ra­pie­be­gleit­hun­des zusam­men­ge­stellt. Denn bei uns wird nicht nur der Hund aus­ge­bil­det, son­dern vor allen Din­gen sein Mensch. In schöns­tem Ambi­en­te, auf unse­rem Ber­ger­hof, bie­ten wir neben einem breit auf­ge­stell­ten Hun­de­schul­pro­gramm unter ande­rem spe­zi­ell zuge­schnit­te­ne Aus­bil­dungs­mo­du­le und eine Aus­bil­dung in zwei auf­ein­an­der basie­ren­den Aus­bil­dungs­stu­fen an.

Unse­re Ausbildungsarten

Basis­aus­bil­dung

Semi­na­re & Vor­trä­ge in Theo­rie & Pra­xis u.a. zu den Themen:

 

  • soz. Kom­mu­ni­ka­ti­on
  • Ver­hal­tens­be­ob­ach­tung
  • Ent­wick­lung
  • Erzie­hung
  • All­tags­ge­wöh­nung in unter­schied­li­cher Umgebung
  • sozia­le Kompetenzen
  • kör­per­li­che & men­ta­le Gesundheit
  • art­ge­rech­te Aus­las­tung & Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Lern­ver­hal­ten
  • und Wei­te­res

Pre­mi­um­aus­bil­dung

In unse­rer Pre­mi­um­aus­bil­dung sind alle Ele­men­te der Basis­aus­bil­dung ent­hal­ten. Zusätz­lich bie­ten wir jede Menge span­nen­des Wis­sen, renom­mier­te Refe­ren­ten, indi­vi­du­el­le Trai­nings­mo­du­le und ver­tie­fen­des indi­vi­du­el­les Coa­ching an. Semi­na­re u.a.:

 

  • Reise durch das Hundeleben
  • Ent­wick­lungs­pha­sen I & II
  • Stress & Angst
  • Spiel- und Jagd­ver­hal­ten beim Hund mit Beob­ach­tungs­übun­gen + indi­vi­du­ell dazu buch­ba­re prak­ti­sche Trainingseinheiten
  • Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Beob­ach­tungs­übun­gen mit ver­schie­de­nen Hun­den, Men­schen und ver­schie­de­nen Tier­ar­ten (z. B. Pferd, Esel, Ziege, Schaf, Kanin­chen. Huhn)
  • Erar­bei­tung pra­xis­ori­en­tier­ter Fähigkeiten
  • Ein­füh­rung ins Mantrailing
  • ver­tie­fen­des Coaching/Supervision
  • Ana­to­mie und Phy­sio­lo­gie des Hundes
  • Der Bewe­gungs­ap­pa­rat des Hundes
  • Ernäh­rung / Hor­mo­ne / Kas­tra­ti­on bei Rüde und Hündin
  • Tel­ling­ton-Touch
  • Anzei­ge­ver­hal­ten & freie Arbeit

Ver­tie­fen­des Coaching

In der Arbeit mit dem Hund begeg­nen uns immer wie­der Her­aus­for­de­run­gen oder Situa­tio­nen, in denen Unsi­cher­hei­ten ent­ste­hen kön­nen. Gera­de, wenn wir noch uner­fah­ren in der Situa­ti­on "mit Hund im Job" sind, tau­chen viele Fra­gen erst im Ein­satz auf. In der theo­re­ti­schen Pla­nung lässt sich nicht alles im Vor­aus pla­nen und einschätzen.

 

Aber auch Pro­fis sind immer wie­der dank­bar dafür, spe­zi­el­le Momen­te gemein­sam betrach­ten und reflek­tie­ren zu kön­nen. In unse­ren Coa­chings schau­en wir uns in klei­nen Grup­pen indi­vi­du­el­le Fra­ge­stel­lun­gen an und erar­bei­ten gemein­sam Lösun­gen zu bestimm­ten Themen.

 

Beson­ders wich­tig sind uns in die­sem Zusam­men­hang immer auch die The­men Kom­mu­ni­ka­ti­on, Acht­sam­keit und Selbst­re­fle­xi­on. Unter­stützt wer­den diese The­men unter ande­rem auch durch spe­zi­el­le Trai­nings­ele­men­te die sich auf den Umgang mit dem Hund oder aber auch auf eige­ne The­men und die indi­vi­du­el­le Selbst­wahr­neh­mung bezie­hen. Je nach Thema oder Fra­ge­stel­lung wer­den wir im Coa­ching von einer unse­rer Spe­zia­lis­tin­nen aus dem Bereich Trai­ning oder einer Dipl. Päd­ago­gin / Psy­cho­the­ra­peu­tin unterstützt.

 

Unser Coa­ching ist Teil der Pre­mi­um­aus­bil­dung, kann aber auch gerne indi­vi­du­ell gebucht werden.