Über Uns

Manue­la Van Schewick

Bis ich mei­nen Traum von einer Hun­de­schu­le ver­wirk­li­chen konn­te, war es ein lan­ger Weg:

 

Mit 15 lach­te man mich in der Schu­le aus, als ich sagte, dass ich Hun­de­er­zie­he­rin wer­den möch­te. Man erklär­te mir, dass es Unsinn sei und man die­sen Beruf nir­gend­wo ler­nen könne. In der Tat gibt es für Hun­de­trai­ner in Deutsch­land bis heute keine ein­heit­lich aner­kann­te Aus­bil­dung, und auch die ein­schlä­gi­gen Berufs­be­zeich­nun­gen sind nicht geschützt.

 

Wer aber ernst­haft etwas ler­nen möch­te, der fin­det einen Weg! Das Ver­hal­ten von Tie­ren, ins­be­son­de­re von Hun­den, Pfer­den und Kat­zen fas­zi­nier­te mich schon als klei­nes Mäd­chen, und die ein­zi­ge Lite­ra­tur, die mich inter­es­sier­te, sowie ich Buch­sta­ben anein­an­der rei­hen konn­te, hatte eben dies zum Inhalt. Ich woll­te die Tiere ver­ste­hen, woll­te wis­sen, wie sie sich ver­hal­ten, warum sie sich so ver­hal­ten, und ich woll­te ler­nen, so mit ihnen zu kom­mu­ni­zie­ren, dass sie mich ver­ste­hen kön­nen. Ich lern­te, Tiere bewusst zu beob­ach­ten, und mit dem erwor­be­nen theo­re­ti­schen Wis­sen zu ver­ste­hen und ein­zu­ord­nen, was ich wahr­nahm. Mit zwölf durf­te ich ich mei­nen ers­ten Hund aus­bil­den und legte damit den Grund­stein für mei­nen Lebenstraum.

 

 

Da mein Traum­be­ruf mir zunächst ver­wehrt blieb, mach­te ich eine Aus­bil­dung als Erzie­he­rin. Die Ent­schei­dung war im Rück­blick nicht schlecht, denn zum einen kommt mir das päd­ago­gi­sche und psy­cho­lo­gi­sche Hin­ter­grund­wis­sen heute durch­aus zugu­te, zum zwei­ten hatte ich das unbe­schreib­li­che Glück, eine Stel­le zu fin­den, in der ich mit Kin­dern und Tie­ren arbei­ten konn­te. Die prak­ti­schen Erfah­run­gen, die ich dabei sam­meln durf­te, lie­ßen das ange­le­se­ne Wis­sen kla­rer und greif­ba­rer wer­den. Ergänzt durch jahr­zehn­te­lan­ge Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen, bil­den sie bis heute eine sehr brei­te Grund­la­ge für meine Arbeit. Eige­ne Kin­der kamen und eige­ne Hunde, Labra­dor Retrie­ver, auch ein Traum aus Kin­der­ta­gen. Jeder unse­rer Hunde, und auch die Wel­pen, die wir auf­zo­gen, hat unser Leben berei­chert, jeder ein­zel­ne von ihnen hat uns durch seine ganz eige­ne Art ein wenig mehr ler­nen las­sen über die Bezie­hung zwi­schen Men­schen und Hun­den. Ich hoffe, dass ich noch viel dar­über ler­nen darf!

 

Es brauch­te eini­ge Umwe­ge, bis ich den Kind­heits­traum ver­wirk­li­chen konn­te, doch 1996 grün­de­te ich die Hun­de­schu­le vom Tom­berg …damit Mensch und Hund ein­an­der verstehen!

 

Inzwi­schen arbei­tet nicht nur meine ältes­te Tocher Maria van Schewick fest mit in unse­rem Fami­li­en­un­ter­neh­men. Auch die drit­te Genera­ti­on wächst bereits zwi­schen Hun­den, Hun­de­plät­zen und Semi­na­ren auf und unter­stützt uns bereits tat­kräf­tig im Trai­ning. Und aus mei­nem Traum von damals ist inzwi­schen unse­re “Akademie für Mensch und Hund” gewach­sen, die fun­dier­tes, pra­xis­na­hes Wis­sen mit einem gan­zen Team aus Trai­nern und Spe­zia­lis­ten an span­nen­de und wiss­be­gie­ri­ge Mensch-Hund-Teams in vie­len unter­schied­li­chen Berei­chen vermittelt.

Maria Van Schewick

Gäbe es Pfüt­zen­hüp­fen als Beruf – ich würde es glatt machen… Mein Herz schlägt draus­sen und sobald es warm genug ist, ver­le­gen wir unser Leben unter frei­en Him­mel. Ich liebe warme Früh­lings­ta­ge und kann weder Eis noch Blüm­chen wiederstehen.

 

Von klein auf habe ich gelernt Hunde zu beob­ach­ten, zu erzie­hen und vor allen Din­gen ein lie­be­vol­les und von Respekt gepräg­tes Mit­ein­an­der zu leben. Auf­ge­wach­sen bin ich zwi­schen Hun­den, auf den Trai­nings­wie­sen und Wesens­tests unse­rer Mut­ter, in der Tier­arzt­pra­xis mei­nes Opas und unge­zähl­ten Semi­na­ren und Fort­bil­dun­gen in den letz­ten 40 Jah­ren. Man könn­te auch sagen, mein Beruf wurde mir in die Wiege gelegt – aber eigent­lich legte ich mich in den Hun­de­korb. Seit mei­nem 15. Lebens­jahr habe ich aktiv im Hun­de­trai­ning mit­ge­hol­fen. Von klein auf wurde ich wis­sen­schaft­lich geprägt und durf­te mit­er­le­ben, wie sich For­schung, Beob­ach­tung und Deu­tung immer wei­ter ent­wi­ckelt haben.

 

Ich bilde Assistenzhunde für Kin­der aus, vor allem im Bereich Epi­lep­sie. Gemein­sam mit mei­ner Mut­ter gehen wir hier ganz neue Wege und für mich fühlt sich mein Job nicht als Arbeit an – er ist ein Geschenk und mein abso­lu­tes Her­zens­ding! Gleich­zei­tig finde ich die wis­sen­schaft­li­chen Aspek­te dahin­ter abso­lut fas­zi­nie­rend. Her­aus zu fin­den, warum Hunde ihre Men­schen im Krank­heits­fall war­nen und ihnen sogar hel­fen, was dabei beim Men­schen pas­siert und was der Hund wahr­nimmt und dies mit Daten, Fak­ten und Stu­di­en zu unter­mau­ern, ist mein gro­ßes Ziel. Ich freue mich rie­sig, dass es zuneh­mend Haus­ärz­te, Kin­der­ärz­te und Neu­ro­lo­gen gibt, die die Leis­tung unse­rer Hunde ernst neh­men, sie dar­auf ein­las­sen und bin sehr gespannt, was sich hier in Zukunft noch entwickelt.

Die Aus­bil­dung zum Inner-Balan­ce-Coach für Mamis und zur Mut­ter­leicht-Trai­ne­rin ergänzt sich per­fekt zu unse­rer Art Assistenzhunde für Kin­der aus­zu­bil­den. Gera­de auch für Müt­ter von Kin­dern mit beson­de­ren The­men ist es so wich­tig zurück in die eige­ne Kraft und Selbst­für­sor­ge zu fin­den. Die Zeit mit Kin­dern ist viel zu kurz, um sie nicht zu genie­ßen und ich liebe es, wenn Mamis wie­der strah­len kön­nen. Die Ver­bin­dung zu der Aus­bil­dung eines Assis­tenz- oder Fami­li­en­hun­des ist gera­de hier unglaub­lich wichtig.

 

Meine neue Rolle in der Geschäfts­füh­rung unse­rer Akademie ist eine span­nen­de Reise. Es gibt große Schu­he, in die ich immer wei­ter hin­ein wach­sen darf, ein wun­der­vol­les und viel­sei­ti­ges Fami­li­en­un­ter­neh­men, das erhal­ten wer­den möch­te und ganz eige­ne Träu­me, die wir Stück für Stück inte­grie­ren wer­den. Zum Glück läuft es hier wie schon immer: Meine Mut­ter und ich machen es zusam­men – nur die Rol­len und Auf­ga­ben ver­än­dern sich. Und wenn ich es mir genau über­le­ge, ist Pfüt­zen­hüp­fen irgend­wie doch auch mein Beruf – für Mamis und Hun­de­trai­ner gehört das ein­fach dazu…

Unser Team

Pia_Panofen
Pia
Conny_Scherbring
Conny
Carola_Preller
Caro­la
Astrid_Wieschemann
Astrid
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Caro­la
Funk­ti­on
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Mecht­hild
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Sarah
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Vere­na
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